Die Sparkasse geriet in die Schlagzeilen, weil sie verschuldeten Kunden Änderungskündigungen nahelegte. Wer bleiben wollte, sollte sein Konto fortan mit einer Gebühr von 12 Euro im Monat weiterführen lassen. Der vzbv mahnte die Sparkasse ab. Die Sparkassen stünden in Sachen Gebühren in einer besonderen Verantwortung. Sie seien Garanten einer Grundversorgung mit Bankdienstleistungen im regionalen Bereich. Gerade sie stünden in der Pflicht, Bankdienstleistungen zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Dem vzbv liegen bisher 20 Beschwerden über hohe Gebühren für verschuldete Kunden vor. Darin sind Beschwerden an Verbraucherzentralen vor Ort noch nicht enthalten. Den Rekord hält dabei eine Volksbank, die eine Kontoführungsgebühr von 25 Euro im Monat verlangt.