Die aktuelle Pfändungstabelle 2020, 2021

(gültig ab 1. Juli 2019)

Pfändungstabelle 2019-2021

In der Pfändungstabelle gemäss § 850c ZPO sind die Pfändungsfreigrenzen für das persönliche monatliche Arbeits- oder Sozialeinkommen festgelegt und werden bekanntgegeben durch das BMJV im Bundesgesetzblatt. Diese Beträge darf ein Schuldner trotz einer Pfändung behalten, sodass diesem und seinen Angehörigen ein Existenzminimum zum Leben zur Verfügung steht (Miete, Essen, Strom etc.). Diese amtlich festgelegte Pfändungstabelle wird an die gestiegenen Lebenshaltungskosten angepasst. Die Anpassung erfolgt zum 1. Juli 2019, die nächste erfolgt voraussichtlich im Juli 2021.

 

Die Pfändungsfreigrenzen der Pfändungstabelle

Alle Beträge ab 3613,08 Euro sind voll pfändbar!

Die vollständige Pfändungstabelle 2020, 2021 sowie die vorhergehenden finden Sie in unserem Downloadbereich.

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Pfändungstabelle bei Unterhaltspflicht

Bei einer Kontopfändung durch Unterhaltsberechtigte bzw. das Jugendamt finden die Pfändungsfreigrenzen der ZPO und somit die Pfändungstabelle entspr. §850d keine Anwendung. Für diesem Fall gelten statt der Pfändungstabelle die Ausführungen zum Selbstbehalt im Unterhaltsrecht. Diese sind in verschiedenen Leitlinien der Gerichte zusammengefasst, insbesondere im Falle des Kindesunterhalts gilt hier die "Düsseldorfer Tabelle".

Zu berücksichtigen sind die Unterhaltsleistungen des Schuldners/der Schuldnerin gegenüber seinem/ihrem jetzigen oder früheren Ehegatten/Lebenspartner/in, einem Verwandten oder dem anderen Elternteil nach §§ 1615l, 1615n des BGB.


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